CV Markus Christen

Aktuelle akademische Tätigkeit (seit Januar 2017): Geschäftsleiter der UZH Digital Society Initiative und Forschungsgruppenleiter am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte; beides Universität Zürich.

Titularprofessur (2025-2031): An der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich.

CAS Forschungsmanagement (2016-2018): Universität Bern

Senior Researcher / Research Network Manager (2014-2016): Forscher und Forschungsnetzwerk-Manager am Universitären Forschungsschwerpunkt Ethik der Universität Zürich.

Habilitation (2015): Venia Legendi in biomedizinischer Ethik.
Abschlussarbeit: The Ethics of Neuromodulation-Induced Behavior Changes

Senior Researcher (2010-2013): Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biomedizinische Ethik (IBME) der Universität Zürich. Kernthemen: Empirische Ethik & Neuroethik. Vom Oktober bis Dezember 2010 war ich auch angestellt am Psychologischen Institut der Universität Zürich.

Visiting Scholar (2011-2012): Von August 2011 bis Januar 2013 Visiting Scholar am Psychology Department der University of Notre Dame, USA (im Moral Psychology Lab von Prof Darcia Narvaez).

Post-Doc (2007-2010): Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Graduiertenprogramm des Universitären Forschungsschwerpunktes Ethik der Universität Zürich mit der Arbeit: Die neurobiologische Untersuchung des moral agent: Eine Spezifizierung aus philosophischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive. Weitere Themen:

  • Auswirkungen der Tiefen Hirnstimulation auf die moral agency.
  • Entwicklung eines Masses für die Kohärenz von Wertesystemen.
  • Analyse des Einsatzes hirnverletzter Personen in der empirischen Moralforschung.
  • Disciplinary dynamics in emerging social neurosciences and neuroeconomics

Doktorat (2000-2006): Interdisziplinäres Doktorat an der ETH Zürich (Departement Physik, Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften) am Institut für Neuroinformatik (Uni/ETH Zürich).
Abschluss: Dr. sc. ETH Zürich mit der Arbeit The role of spike patterns in neuronal information processing. A historically embedded conceptual clarification

Eckpunkte dieser Tätigkeit:

  • Forschungsassistenz in der „Stoop Group“ des Instituts für Neuroinformatik (2000-2005)
  • Predoctoral Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin (Dez. 2004 – März 2005)
  • PhD-Programm des Zentrums für Neurowissenschaften Zürich
  • Complex Systems Summer School am Santa Fe Institute, USA (2002).

Lizentiat (1989-1996): Studium an der Universität Bern (philosophisch-naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Theoretische Physik).
Abschluss: lic. phil. nat. mit der Arbeit Zweifel am Rande des Chaos. Wissenschaftstheoretische Probleme der Komplexitätsforschung.

  • Hauptfach: Philosophie mit den Schwerpunkten Wissenschaftsphilosophie, Ethik und Religionsphilosophie.
  • Nebenfächer: Physik, Mathematik, Biologie
  • Hilfsassistenz bei Prof. Viktor Gorgé (April 1995 bis Mai 1996)

Ausseruniversitäre Anstellungen (1989-2001):

  • Bieler Tagblatt: Redaktor Politik, Hintergrund, Abschluss (freier Mitarbeiter seit 1989, Anstellung zwischen 1995-2000).
  • Swiss TXT: Dienstredaktor, Kulturredaktor (Aushilfsredaktor seit 1992, 50%-Anstellung zwischen 1997-1998).
  • Kamber & Partner AG Bern: Projektmanager (1998-2001).

Selbstständige Tätigkeit (seit 1998):

  • BraInform: Studien, wissenschaftliche Texte und Weiterbildungen (seit 2010, weiterhin aktiv)
  • Verlag Brot & Spiele (2010 bis 2021)
  • Naissance Capital: Mandat im Bereich Recherche/Publizistik (2006-2010)
  • Dialog Ethik: Diverse Mandate im Bereich Publizistik (2003-2015)
  • Atelier Pantaris: Projektmanagement, Veranstaltungen, Bieler Philosophietage (1998-2010)
  • Freier Journalist (CH-BR seit 1993; sporadisch weiterhin als Journalist aktiv)